Induktionsgeräte für die Küche – Kaufberatung & Tipps

Als im Jahre 1831 Michael Faraday die elektrische Induktion entdeckte, schaffte er die Grundlage für das Kochen mit Induktion. Dennoch dauerte es bis zur Weltausstellung 1933 in Chicago, bis der erste Induktionsherd vorgestellt wurde. Seitdem hat sich die Welt des Kochens gänzlich verändert. Von nun an war es möglich, bei der Zubereitung von Speisen ein Vielfaches an Strom und Zeit zu sparen. Die Induktionstechnologie, welche darauf beruht, dass ein Magnetfeld freie Elektronen im ferromagnetischen Kochgeschirr in Bewegung versetzt, hat sich seit dem 20. Jahrhundert stetig weiterentwickelt und ist noch effizienter und zuverlässiger geworden. Außerdem sind die Induktionskochfelder heutzutage aufgrund ihrer Preisentwicklung nicht mehr nur für Großküchen der Gastronomie interessant, sondern liegen dank der unterschiedlichen Größen im Budget eines jeden Haushalts. Darüber hinaus gibt es jede Menge Induktionszubehör, welches das Kochen zusätzlich vereinfacht und noch komfortabler macht.

Induktion - was steckt dahinter?

Ein induktives Kochfeld nutzt die elektrische Spannung, um mithilfe eines simplen Magnetfelds elektrisch leitendes Kochgeschirr zu erwärmen. Dazu befindet sich unter jedem Kochfeld eine Spule, die beim Einschalten der Kochzone von Wechselstrom durchflossen wird. Dabei entsteht ein magnetisches Feld, welches ausschließlich auf ferromagnetische Gegenstände, wie beispielsweise den Boden eines Topfes wirkt. Die freien Elektronen im Kochgeschirr werden durch das Magnetfeld in Bewegung versetzt, wodurch wiederum Bewegungswärme entsteht, die den Inhalt rasch erhitzt.

Info: Im Gegensatz dazu erfolgt die Wärmeübertragung bei einem Cerankochfeld durch reine Wärmestrahlung. Eine elektrische Heizspirale strahlt dabei durch die äußerst wärmedurchlässige Glaskeramikplatte auf das Kochgeschirr.
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Die unterschiedlichen Induktionsgeräte

Die Induktion beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Herde, die Technik ist bereits so ausgereift, dass simple Küchenhelfer wie Milchaufschäumer mittels dieser innovativen Technologie arbeiten. Äußerlich unterscheiden sich die Geräte kaum von elektrischen Modellen. Der mechanische Aufbau im Inneren entspricht jedoch dem eines gewöhnlichen Induktionskochfeldes, damit einhergehend genießen Sie im Küchenalltag auch die gleichen Vorteile.

Induktionskochfelder:

Bei den Kochfelder unterscheidet man zwischen klassischen Induktionskochfeldern, die in die Arbeitsplatte oberhalb des Backofens eingelassen werden, autarken Induktionskochfeldern, die unabhängig vom Backofen an jeder beliebigen Stelle in die Küche integriert werden können und portablen Induktionskochfeldern, die aus nur ein oder zwei Kochplatten bestehen und platzsparend in kleinen Küchen oder beim Camping verwendet werden können.

Induktionsherde:
Ein Induktionsherd besteht aus einem normalen Elektro-Backofen, sowie einem Induktionskochfeld. Sie werden sowohl als Einbaugeräte als auch als freistehende Geräte hergestellt.

Die Vorteile von InduktionsgerätenInduktionsgeräte für die Küche - Kaufberatung & Tipps

Durch das Kochen mit Induktion ergeben sich viele Vorteile:

  • geringere Kochzeit
  • geringerer Stromverbrauch
  • vermindertes Verbrennungsrisiko
  • minimaler Reinigungsaufwand

Hinweise zum Energieverbrauch von Induktionsgeräten

Aufgrund dessen, dass der Wirkungsgrad bei Induktionskochfeldern besonders hoch ist, sind im Vergleich zu konventionellen Kochzonen die fortwährenden Energiekosten besonders gering. Die Induktionstechnik verbrauchte in einem Musterhaushalt der Stiftung Warentest monatlich etwa 8 Kilowattstunden. Dies sind zwei Kilowattstunden weniger als bei strahlungsbeheizten Ofenmodellen. Selbst mit Boosterfunktion, welche die Leistung einer induktiven Kochzone kurzfristig erhöht und dadurch die Ankochzeit um circa 50 Prozent verringert, steigt der Stromverbrauch kaum merklich an.

Zubehör für Induktionsküchen: Empfehlenswerte Helfer

Neben geeignetem Kochgeschirr, welches unabdinglich für einen induktiven Herd ist, gibt es eine große Auswahl an vielfältigster Zusatzausrüstung. Dadurch wird das Kochen nicht nur einfacher, sondern auch sicherer. Zugleich erleichtern die Küchenhelfer die anschließende Reinigung erheblich.

Besonders empfehlenswert sind, wenn Sie auf einen Induktionsherd wechseln, sogenannte Adapterplatten. Dadurch, dass diese die Hitze auf nicht ferromagnetisches Kochgeschirr weiterleiten, können Sie Ihre bisherigen Kochutensilien jederzeit weiterverwenden.

Hinweis: Hingegen in puncto Sicherheit leisten ein Herdschutzgitter, ein Spritzschutz sowie ein Paar Topflappen allzeit gute Dienste.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Wichtig vor dem Kauf ist es sich einige Gedanken zu machen. Welche Art von Kochfeld wird benötigt? Soll es autark sein, oder direkt eine Kombination als Induktionsherd? Wie groß soll das Kochfeld sein und werden Kochplatten mit festen Markierungen bevorzugt oder frei gestaltbare Zonen? Wie wichtig sind Ihnen vorprogrammierte Automatikprogramme? Besonders sollte auch auf die Sicherheit geachtet werden. Kindersicherungen gehören zwar mittlerweile zum Standard, trotzdem sollten Kriterien wie Touchdisplay oder Drehregler nicht außer Acht gelassen werden. Neben den Kosten für das Kochfeld selbst, sollte man dann natürlich noch auf den Energieverbrauch achten (Wattzahl). Abgesehen davon können Sie sich von der Optik sowie eventuell von Ihrem Lieblingshersteller inspirieren lassen.

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