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Autarke Induktionskochfelder im Vergleich

Induktionskochfelder sind eine Bereicherung für jede Küche, egal ob Profiküche oder im Privathaushalt. Noch komfortabler wird ein solches Induktionskochfeld, wenn es autark ist. Denn dann kann es unabhängig vom Backofen in die Küchenzeile integriert werden. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Eine modische Kochinsel in der Küchenmitte, oder integriert in jede beliebige Stelle der Arbeitsplatte – hier ist alles möglich. Dank des separaten Netzanschlusses sowie der eigenen Steuer- und Bedienelemente kann das autarke Kochfeld ganz nach den persönlichen Wünschen angepasst werden und macht die Küche so noch individueller.

Unsere autarken Induktionskochfelder Rezensionen:

  1. Wie funktioniert ein autarkes Induktionskochfeld?

Ein autarkes Induktionskochfeld funktioniert genauso wie ein normales Induktionskochfeld. Unter der Oberfläche aus robuster Glaskeramik befindet sich eine Spule, durch die Strom fließt. Dadurch wird ein magnetisches Wechselfeld erzeugt. Stellt man passendes Kochgeschirr für Induktionskochfelder auf das Kochfeld, beispielsweise einen ferromagnetischen Topf, so entstehen induktive Wirbelströme, die die Wärme an das Metall des Topfes abgeben und ihn somit erhitzen.

  1. Die unterschiedlichen Ausführungen von autarken Induktionskochfeldern

Autarke Induktionskochfelder gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Zum einen besteht ein Unterschied in der Größe der Kochfelder. Diese gibt es von 60 cm Breite bis hin zu 90 cm Breite. Je nach Größe der eigenen Küche hat man somit die Wahl, welches Kochfeld sich am besten integriert. Große Kochfelder haben dabei gegenüber kleinen Kochfelder Vorteile: mehr Kochfelder, die zur Verfügung stehen, einfacheres Handling mit Töpfen und Pfannen und meist auch eine Bräterzone, die kleinere Felder oft nicht haben.

Abgesehen davon unterscheidet man generell zwischen zwei verschiedenen Arten von Induktionskochfeldern:

  • klassische autarke Induktionskochfelder:
    Bei diesen Modellen sind auf der Glaskeramikoberfläche fest vorgegebene Markierungen für die einzelnen Töpfe und Pfannen vorgegeben. Somit ist man die die Größe dieser Kochfelder gebunden und muss zwangsläufig mit Kochgeschirr arbeiten, das den gleichen Durchmesser hat. Oft besitzen die klassischen Kochfelder außerdem praktische Zweikreis-Kochzonen, sowie Bräterzonen, um etwas mehr Flexibilität in die Küche zu bringen.
  • autarke Induktionskochfelder mit Zonen:
    Diese Modelle besitzen im Gegensatz zu den klassischen Induktionskochfeldern keine festen Markierungen für das Kochgeschirr, sondern zeichnen sich durch Zonen aus. Diese Zonen sind über die gesamte Glaskeramikoberfläche verteilt und können unabhängig voneinander gesteuert werden. Der große Vorteil von Zonen ist, dass man jede Art und Größe von Töpfen, Pfannen und Brätern benutzen kann und mit Sicherheit der ganze Boden heiß wird. Dabei erhitzt sich die Zone des Kochfeldes nur an der Stelle, an der der Topf die Platte berührt.
  1. Die Vor- und Nachteile eines autarken Induktionskochfeldes

Die Induktionstechnik selbst hat viele Vorteile:

  • Die Kochzeit wird minimiert und der Stromverbrauch gesenkt aufgrund der direkten Leistungsübertragung und des hohen Wirkungsgrades
  • Vermindertes Verbrennungsrisiko, da die Platte nur so lange heiß ist wie ein Topf darauf steht, danach erkaltet die Platte sofort
  • Der Reinigungs- und Pflegeaufwand des Glaskeramikfeldes ist minimal aufgrund der gering erhitzten Oberfläche; Lebensmittel brennen nicht mehr so schnell ein
  • Erhöhte Sicherheit im Haushalt, da die Kochplatte automatisch abschaltet, sobald das Kochgeschirr entfernt wird

Autarke Induktionskochfelder haben weitere Vorteile:

  • können an jeder beliebigen Stelle in die Küche integriert werden (Kochinsel, Arbeitsplatte)
  • als Kochfeld mit festen Markierungen oder mit Zonen erhältlich
  • individuelle Größen von 60 cm bis 90 cm Breite
  1. Die führenden Hersteller von autarken Induktionskochfeldern

In unserem großen Test landete das autarke Induktionskochfeld EH845EC15E von Siemens auf dem ersten Platz. Mit fünf Kochfelder, davon zwei Bräterzonen, und Powerfunktion überzeugt es auf ganzer Linie. Dicht auf den Fersen ist dem Modell von Siemens das Midea MC-IF7018B2 und das PKM EB-DCF-2.

Führende Hersteller autarker Induktionskochfelder sind:

  • Siemens
  • Midea
  • PKM
  • Ellrona
  • AEG
  • Bosch
  • Rommelsbacher
  • Bauknecht
  • Neff
  • Viesta
  1. So reinigt man autarke Induktionskochfelder

Autarke Induktionskochfelder reinigt man genauso wie gewöhnliche Induktionskochfelder auch. Leichte Verschmutzungen, die weder eingebrannt noch angetrocknet sind, werden direkt nach dem Kochen mit einem feuchten Tuch und Spülmittel beseitigt. Hartnäckigere Verschmutzungen beseitigt man am besten mit einen Ceranfeld-Schaber. Dieser ist speziell für Glaskeramikoberflächen hergestellt und hinterlässt keine unschönen Kratzer auf der Glaskeramikoberfläche und löst selbst hartnäckige Verschmutzungen kinderleicht.

Tipp: Anstelle eines Ceranfeld-Schabers kann auf herkömmliches Backpulver zurückgegriffen werden. Einfach Backpulver mit Wasser vermischen, so dass eine dicke Paste entsteht und die verschmutzten Stellen damit bestreichen. Nach ein paar Minuten Einwirkzeit, kann die Paste einfach mit einem feuchten Tuch weggewischt werden und das Induktionsfeld ist wieder sauber.
  1. Hinweise zum Energieverbrauch von autarken Induktionskochfeldern

Inzwischen ist vermutlich allgemein bekannt, dass Induktionskochfelder energiesparender als andere Kochfelder sind. Wie viel Energie ein Induktionskochfeld verbraucht, kann jedoch nicht allgemein gesagt werden, da der genaue Verbrauch von der angegebenen Wattzahl des jeweiligen Induktionskochfeldes abhängt. Im Durchschnitt kann man jedoch sagen, dass jede Kochplatte eines Induktionskochfeldes um die 2.000 Watt benötigt. Dieser Wert ist ähnlich wie der anderer Kochfelder, da die Ankochzeit allerdings wesentlich schneller ist als bei anderen Kochfeldern, ist der Energieverbrauch logischerweise reduziert.

  1. Autarke Induktionskochfelder im Test: Die Testkriterien der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest testete und bewertete 02/2015 22 verschiedene Kochfelder (Gas, Induktion, Wärmestrahlung). Dabei ging sie nach folgenden Bewertungskriterien vor:

Kochen (45%)
Strom-/Gasverbrauch (15%)
Handhabung (30%)
Sicherheit (5%)
Geräusch beim Ankochen (5%)

Im Test schnitten unter allen Kochfeldern insgesamt die Induktionskochfelder am besten ab. Die Geräte der namhaften Hersteller Bosch, Siemens, Miele und Neff konnten dabei besonders überzeugen. Besonders gut schnitten sie wegen ihres sehr geringen Geräuschs beim Ankochen, sowie der einfachen Handhabung ab.

  1. Die besten autarken Induktionskochfelder bei Amazon

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    1. Kundenbewertungen

    Das wichtigste Merkmal von autarken Kochfelder ist, dass es sich problemlos an jeder Stelle in der Küche einpassen lässt. Da das Wort autark diese Eigenschaft bereits beinhaltet, ist sie für alle autarken Kochfelder gültig. Besonders wichtig dabei ist jedoch, wie sich das Kochfeld einpasst. Dabei ist sowohl die Optik wichtig als auch, ob sich das Kochfeld komplett in die Arbeitsplatte versenken lässt, oder ob es einen zusätzlichen Rahmen außen rum benötigt. Gerade für die Reinigung ist dies ein interessanter Aspekt, auf den viele Kunden in ihren Bewertungen eingehen. Weitere wichtige Kaufkriterien für Kunden sind:

    • Geräuschkulisse während des (An-)Kochens
    • Ankochzeit
    • Größe des Kochfeldes
    • Anzahl der Kochplatten bzw. Kochzonen
    • Energieverbrauch
    • Extras: Timer, Automatikprogramme
    • Sicherheit: Kindersicherung, Abschalteautomatik, Überhitzungsschutz
    • Handhabung
    • Touchdisplay / Drehregler
    1. Dieses Zubehör ist für autarke Induktionskochfelder erhältlich

    Induktionskochfelder - und somit auch autarke Induktionskochfelder - benötigen spezielle Töpfe und Pfannen, die aus ferromagnetischem Material bzw. zumindest einem ferromagnetischen Boden bestehen. Solches Kochgeschirr ist normalerweise entsprechend durch ein Symbol gekennzeichnet. Das passende Symbol befindet sich auf dem Boden und besteht für induktionsgeeignetes Zubehör aus einem Quadrat, in dem sich die Drahtwendel einer Spule befindet. Unser Ratgeber zu den Induktion-Pfannen, -Brätern und dem Indusktionskochgeschirr hilft hier weiter.
    Zur Reinigung der Glaskeramikoberfläche empfiehlt sich außerdem die Anschaffung eines Ceranfeld-Schabers. Die schnelle und einfache Reinigung damit sind die einmaligen Kosten allemal wert. Ansonsten kann jedes gängige Zubehör wie Kochlöffel, Pfannenwender, Topflappen usw. ganz normal benutzt werden.

    Videotipp:

    1. Darauf sollten Sie beim Kauf achten

    Wichtige Überlegungen vor dem Kauf eines autarken Induktionskochfeldes kann man anhand einige Fragen leicht beantworten und findet so sicherlich zu seinem Traummodell. Auch das Lesen unserer einzelnen Ratgeber lohnt sich, um die Vor- und Nachteile der jeweiligen Modelle herauszufinden.

    • Wo soll das autarke Induktionskochfeld seinen Platz in der Küche finden (Kochinsel, Arbeitsplatte)?
    • Wie groß darf das Kochfeld sein (60 bis 90 cm Breite)?
    • Soll das Kochfeld feste Markierungen haben oder lieber frei gestaltbare Zonen?
    • Wie wichtig sind Kochfelder für Bräter oder Zweikreiszonen?
    • Sind die Bedienelemente auf der Glaskeramikoberfläche positioniert (Touchdisplay) oder werden Drehregler bevorzugt?
    • Hat das Kochfeld eine Kindersicherung?
    • Wie viele Leistungsstufen hat das Kochfeld? Einige Hersteller bieten nur ganze Schritte von 1 bis 9 an, andere auch Zwischenstufen.
    • Gibt es voreingestellte Automatikprogramme, zum Beispiel für Fisch, Fleisch usw.?
    • Ist ein Timer integriert und macht sich dieser durch ein akustisches Signal bemerkbar?
    • Gibt es eine Warmhaltefunktion (Restwärme)?
    • Schaltet sich das Kochfeld nach einer bestimmten Zeit automatisch ab (Überhitzungsschutz)?
    • In wie weit spielt die Optik eine Rolle?
    • Wie gut lässt sich die Kochplatte reinigen?
    • Wie hoch ist die Geräuschentwicklung beim Kochen?
    • Zuletzt sollte man auch den Stromverbrauch im Auge behalten (angegebene Wattzahl und Energieeffizienzklasse).

     

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